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Informationen zu den Pferderassen
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Achal-Tekkiner
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| Name(n) |
Achal-Tekkiner, Tekke
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| Ursprungsland |
Turkmenistan |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Reitpferd |
| Größe |
145 - 155 cm |
| Farben |
Schimmel, Isabell, Fuchs, Braun, Dunkelbraun mit metallischen Schimmer |
| Einsatzgebiete |
Reitpferd |
| Wissenswertes |
Der Achal-Tekkiner ist die älteste russische Pferderasse und eine der ältesten der Welt. Pferde dieser Rasse gab es bereits im Jahre 500 v. Chr. Die Tiere haben Ausdauer und Härte.
Sie sind langbeinig und schlank und haben meist nur spärliches und seidig-feines Mähnen- und Schweifhaar. |
| Abstammung |
Turkmenische Stämme ---> Achal-Tekkiner |
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American Saddlebred
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| Name(n) |
American Saddlebred, American Saddle Horse
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| Ursprungsland |
USA (Kentucky) |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Gangpferde |
| Größe |
153 - 163 cm |
| Farben |
Alle Grundfarben, auch Palomino; gewöhnlich Abzeichen an Kopf/Fesseln |
| Einsatzgebiete |
Schaureiten |
| Wissenswertes |
Neben den drei Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp verfügen American Saddlebreds noch über zwei weitere Gangarten: Slow gait und Rack.
Der Rack ist eine schnelle Gangart im Viertakt, in der die Pferde eine Geschwindigkeit bis zu 48 Stundenkilometer erreichen können. Der Slow gait ist die langsamere Version dieser Gangart. |
| Abstammung |
Europäische Traber und Gangpferderassen ---> Narragansett Pacer ---> Canadian Pacer ---> Morgan ---> Englisches Vollblut ---> Amerikanisches Saddlebred |
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American Standardbred
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| Name(n) |
American Standardbred, Amerikanischer Traber
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| Ursprungsland |
USA |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Traber |
| Größe |
um 155 cm |
| Farben |
überwiegend braun |
| Einsatzgebiete |
Trabrennen und Paßrennen |
| Wissenswertes |
American Standardbreds sind keine sehr einheitliche Rasse, denn die Züchter selektieren ausschließlich nach Schnelligkeit. In die Zucht gelangen nur Tiere, die gewissen Geschwindigkeitsstandards im Renntrab oder Rennpaß entsprechen. Von diesen Standards leitet sich der Rassenname ab. |
| Abstammung |
Norfolk Roadster (Hackney) ---> Einheimische nordamerikanische Traber und Pacer ---> Englisches Vollblut ---> Morgan ---> American Standardbred |
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Andalusier (P.R.E)
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| Name(n) |
Pura Raza Española; P.R.E. (Andalusier)
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| Ursprungsland |
Spanien |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Barockpferde |
| Größe |
155 - 165 cm |
| Farben |
überwiegend Schimmel, aber auch alle anderen klaren Farben |
| Einsatzgebiete |
Stierkampf, Klassische Dressur, Hohe Schule |
| Wissenswertes |
Die Andalusier sind relativ kompakte Pferde, die den Spaniern früher als Kriegspferde dienten. Zu jener Zeit waren die Lektionen der Hohen Schule, wie etwa das Ausschlagen im Sprung (Capriole) noch nicht Selbstzweck, sondern ein wirksames Mittel, sich von hinten herandrängender Feinde zu entledigen. Heute werden die Andalusier in Spanien vorwiegend für Pferdeschauen und bei Stierkämpfen eingesetzt. |
| Abstammung |
Spanische Pferde ---> Garrano ---> Sorraia ---> Berber ---> Arabisches Vollblut ---> Andalusier |
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Appaloosa
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| Name(n) |
Appaloosa
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| Ursprungsland |
USA |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
gescheckte Pferde/Westernpferde |
| Größe |
145 - 158 cm |
| Farben |
Tigerschecken in verschiedenen Variationen |
| Einsatzgebiete |
Westernreiten |
| Wissenswertes |
Appaloosas wurden ursprünglich von den Nez Percés Indianern gezüchtet, die am Palouse-Fluß lebten. Allmählich wurde aus "A Palouse Horse" der heutige Name Appaloosa. Neben der Tigerscheckung fallen die lebendigen Augen mit viel Weiß bei diesen Pferden besonders auf. |
| Abstammung |
Araber ---> Berber ---> Turkpferde ---> Altspanisches Pferd ---> Appaloosa |
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Ardenner
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| Name(n) |
Ardenner, Pfalz-Ardenner
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| Ursprungsland |
Frankreich und Belgien |
| Blut |
Kaltblut |
| Kategorie |
Arbeitspferd |
| Größe |
um 160 cm |
| Farben |
Fuchsschimmel, Rappschimmel, Braun, Fuchs |
| Einsatzgebiete |
Arbeitspferd |
| Wissenswertes |
Der Ardenner ist eine sehr alte Kaltblutrasse. Die ruhigen, arbeitswilligen Tiere dienten schon Napoleon bei seinen Feldzügen als Zugpferde und wurden noch im Ersten Weltkrieg zum Ziehen der Geschütze verwendet. |
| Abstammung |
Eiszeitliches Solutré-Pferd ---> Orientalische Rassen ---> Englisches Vollblut ---> Brabanter ---> Boulonnais ---> Percheron ---> Ardenner (Pfalz-Ardenner) |
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Araberische Vollblüter
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| Name(n) |
Arabische Vollblüter, Vollblutaraber asil, Araber, asile Vollblutaraber
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| Ursprungsland |
Orient; Arabien |
| Blut |
Vollblut |
| Kategorie |
Orientalische Pferde |
| Größe |
145 - 155 cm |
| Farben |
überwiegend Schimmel, aber auch alle anderen klaren Farben |
| Einsatzgebiete |
Reit- und Fahrpferd, Schauen |
| Wissenswertes |
Arabervollblüter, die einstigen Kriegspferde der Beduinen, werden heute häufig zur Veredelung anderer Rassen eingesetzt. Ihre harte Konstitution macht sie zu idealen Partnern für Distanzreiter. |
| Abstammung |
Wilde, hochblütige Pferde aus Asien und Osteuropa ---> Heutiger Araber |
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Belgisches Kaltblut
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| Name(n) |
Belgisches Kaltblut, Belgier, Brabanter
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| Ursprungsland |
Niederlande/Belgien |
| Blut |
Kaltblut |
| Kategorie |
Arbeitspferd |
| Größe |
um 170 cm |
| Farben |
Braunschimmel mit schwarzen Abzeichen; gelegentlich Braune, Falben, Dunkelbraune, Schimmel |
| Einsatzgebiete |
Zug-, Arbeits-, Reitpferd |
| Wissenswertes |
Das Belgisches Kaltblut (auch Brabanter oder Belgier genannt) gehört zu einen der stärksten Kaltblutrassen und gilt als direkter Nachfahre des flämischen Streitrosses. Das in Belgien als Ackerpferd eingesetzte Tier wurde auch zur Veredelung anderer Kaltblutrassen wie des Rheinländers und Ardenners eingesetzt. Das Ergebnis ist ein außergewähnliches Pferd, das in der Zucht stets reinrassig bleibt. |
| Abstammung |
Flämisches Pferd ---> Belgisches Kaltblut |
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Berber
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| Name(n) |
Berber
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| Ursprungsland |
Nordafrika |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Reitpferde |
| Größe |
145 - 155 cm |
| Farben |
Schimmel, Braun, Fuchs |
| Einsatzgebiete |
Freizeit- und Distanzpferd |
| Wissenswertes |
Hauptzuchtgebiete des Berbers sind Algerien, Marokko und Tunesien. Mit den Mauren gelangten Berberpferde in großer Zahl nach Spanien und bildeten dort, zusammen mit anderen Veredlerrassen, die Grundlage für die Zucht des Andalusiers. |
| Abstammung |
Primitive europäische Rassen ---> Andere orientalische Rassen ---> Berber |
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Camargue Pferd
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| Name(n) |
Camargue Pferd
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| Ursprungsland |
Südfrankreich, die Camargue (Rhône-Delta) |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Pony/Reitpferd |
| Größe |
135 - 145 cm |
| Farben |
nur Schimmel |
| Einsatzgebiete |
Freizeit- & Trekkingpony, Wanderreiten, Reitpferd, Gardianreitweise |
| Wissenswertes |
Das Camargue-Pferd wurde erst in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts als Rasse anerkannt.
Zum ersten Mal wurde es von Gaius Iulius Caesar erwähnt, der von dem Pferd so begeistert war, das er gleich zwei Gestüte in der Gegend von Arles anlegen ließ. In der Rasse sind noch immer Spuren orientalischer Pferde zu finden, die wohl auf die Vermischung mit Arabern und Berbern während des Einfalls der Mauren in Südfrankreich 730 zurückgeht. Jede danach versuchte Einkreuzung anderer Rassen hat sich sehr schnell wieder verloren.
Das mit einem natürlichen Cow-Sense ausgestattete Pferd dient dem Gardian von jeher als willkommener Helfer beim Hüten der Kampfstierherden.
Obwohl die Pferde wild leben und ihre Fortpflanzung keiner Kontrolle unterliegt, werden sie einmal jährlich eingefangen. Junge, etwa dreijährige Hengste, die keine ausreichende Qualität gewährleisten können, werden kastriert. Das führte zu einer beachtlichen Verbesserung der Rasse. Zudem werden einige Pferde als Reitpferde ausgebildet und für Wanderreiten etc. verwendet bzw. auch verkauft.
Fohlen werden mit dunklem Fell geboren, erst im Erwachsenenalter wechselt die Farbe zum charakteristischen hellen Grau; erst mit zunehmendem Alter werden sie zum Schimmel. |
| Abstammung |
einheimische Pferde ---> Arabische/Berber Pferde ---> Camargue Pferd |
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Cayuse Indian Pony / Mandan Indian Pony
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| Name(n) |
Cayuse Indian Pony / Mandan Indian Pony
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| Ursprungsland |
U.S.A. |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Ponys |
| Größe |
135 - 148 cm |
| Farben |
alle Farben |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Kinderpony |
| Wissenswertes |
Das Cayuse Indian Pony ist eine Rasse, die noch heute an die nach Amerika importierten Iberischen und Berberpferde erinnert. Es wurde als robustes, starkes und vor allem schnelles Pferd gezüchtet. Es hat die edle Körperhaltung des Andalusiers geerbt.
Heute muss ein echtes American Indian Horse direkt von einer indianischen Zucht kommen. Der Zuchtverband führt zwei Register, eines für Originalponys und eines für Partbreds. Erstere müssen nachweislich auf indianische Zuchten zurückzuführen sein, letztere dürfen Fremdblut, aber kein Kaltblut-Blut führen.
Die Mandan lebten am oberen Missouri in North Dakota. Sie züchteten Ihre Ponys ebenfalls robust, stark und schnell. |
| Abstammung |
Spanische Pferde ---> Canadian Horse ---> Mustang ---> Percherons ---> Missouri Fox Trotter ---> Cayuse Indian Pony / Mandan Indian Pony |
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Cheval de Selle Français
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| Name(n) |
Cheval de Selle Français, Anglo Normanne, Selle Français, Cheval de Selle
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| Ursprungsland |
Frankreich |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Reitpferde |
| Größe |
165 - 175 cm |
| Farben |
überwiegend braun |
| Einsatzgebiete |
Reit- und Sportpferd |
| Wissenswertes |
Der Anglo-Normanne entstand aus der Kreuzung von Englischen Vollblütern, Arabern, Anglo-Arabern und Französischen Trabern mit Stuten aus der Normandie. Zuchtziel ist ein edles, großrahmiges Sportpferd, das in fünf Größen- und Gewichtsklassen gezogen wird. |
| Abstammung |
Normänner ---> Arabisches Vollblut ---> Norfolk Roadster ---> Niederländische und deutsche Zugpferde ---> Französische regionale Rassen ---> Englisches Vollblut ---> Anglo-Araber ---> Anglo Normanne (Cheval de Selle Français) |
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Cleveland Bay
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| Name(n) |
Cleveland Bay
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| Ursprungsland |
England |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Fahr-/Reitpferde |
| Größe |
162 - 172 cm |
| Farben |
Braune |
| Einsatzgebiete |
Freizeit-, Western- und Distanzpferd |
| Wissenswertes |
Um die Rasse besser vom New Cleveland Bay - auch Yorkshire Coach Horse genannt - abzugrenzen, wird sie oft Old Cleveland Bay genannt.
In North Riding, dem nordöstlichen Teil Yorkshires, wozu auch der Bezirk Cleveland gehört, wurde im Mittelalter ein braunes, kräftiges Packpferd gezüchtet. Die Zucht dieses Pferdes, des so genannten „Chapmen Horse“, (engl. Chapman = fahrender Händler) wurde meist in Klöstern vorgenommen; die Landbevölkerung Yorshires hatte weder Geld noch Material, die aufwendige Zucht zu betreiben. Mit der Entwicklung des Handels, kreuzte sich das Blut der einheimischen Zuchtstuten mit andalusischen Pferderassen und die Chapmen Horses wurden aufgrund des Erbmaterials der spanischen Pferde schneller und eleganter in ihrem Aussehen. Zu Ende des 17. Jahrhunderts hatte sich so der Cleveland Bay entwickelt, dessen Hauptcharakteristika sich bis heute erhalten haben.
Um aber den Anforderungen nach schnelleren Transportmöglichkeiten zu genügen, wurden Vollblüter eingekreuzt, und eine neue Pferderasse entstand: das New Cleveland Bay oder Yorkshire Coach Horse.
Die starke Nachfrage in ganz Europa und auch in den USA nach dem Cleveland Bay führte 1885 zur Gründung der Cleveland Bay Horse Society. Bereits 1886 spaltete sich dann die Yorkshire Coach Horse Society von ihr ab.
Mit Ende des Zweiten Weltkriegs wäre beinahe das Old Cleveland Bay, ausgestorben, da durch die technischen Fortschritte immer weniger Pferde benötigt wurden. Zudem hielt die Cleveland Bay Horse Society an den alten Zuchtrichtlinien fest und zog eine Umzucht zum Sportpferd nie in Betracht. Der Bestand sank 1960 auf etwa 200 Stuten und nur noch vier Zuchthengste. Nicht zuletzt Elizabeth II. ist es zu verdanken, dass die Rasse überlebte und sich heute wieder zunehmender Beliebtheit erfreut. Die Rasse ist allerdings auch heute noch stark gefährdet. |
| Abstammung |
einheimische Pferde ---> Chapmen Horse ---> iberische Rassen ---> (Old) Cleveland Bay |
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Clydesdale
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| Name(n) |
Clydesdale
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| Ursprungsland |
Großbritannien |
| Blut |
Kaltblut |
| Kategorie |
Arbeitspferd |
| Größe |
165 - 170 cm |
| Farben |
Braun, Dunkelbraun oder Schwarz mit ausgedehnten weißen Abzeichen |
| Einsatzgebiete |
Arbeitspferd, Kutschpferd |
| Wissenswertes |
Clydesdales entstanden im 18. Jahrhundert in Schottland, weil dort zu jener Zeit dringend starke Pferde für den Transpot von Kohle gebraucht wurden. Aus diesem Grund kreuzten die Züchter ihre einheimischen Stuten mit flämischen Kaltbluthengsten. |
| Abstammung |
Schottischer Grundstock ---> Belgisches Kaltblut ---> Englisches Shire Horse ---> Friese ---> Cleveland Bay ---> Clydesdale |
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Connemara Pony
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| Name(n) |
Connemara Pony
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| Ursprungsland |
Irland; Grafschaft "Galway"; Connemara |
| Blut |
Pony |
| Kategorie |
Reitpony |
| Größe |
135 - 148 cm |
| Farben |
Alle Farben, vorwiegend Schimmel |
| Einsatzgebiete |
(Kinder-)Reitpony, Sportpony, Landwirtschaftliche Arbeiten |
| Wissenswertes |
Connemara-Ponys sind sehr wendige und zuverlässige, irische Reitponys. Ihre Heimat, die Landschaft Connemara, liegt am äußersten Westzipfel Irlands und ist feucht, karg; auch heute noch von Menschen nur dünn besiedelt. Aber seit vielen Jahrhunderten leben dort kleine Pferde halbwild in den torfigen Sümpfen und Geröllhängen. Diese Ponys wurden schon immer wegen ihrer Genügsamkeit, Gesundheit und Zuverlässigkeit geschätzt.
Sie sind vielseitig einsetzbar: Sie eignen sich besonders gut zum Springreiten und für Geländeritte, werden aber auch als Dressur- und Therapiepferde eingesetzt. Und genauso gibt es unter ihnen ruhige, brave Kinderponys.
Heute sind die Ponys im Erscheinungsbild nicht mehr eindeutig, dies liegt an der Kreuzung mit den verschiedensten Pferderassen (z.B. Berber, Araber, Welsh-Ponys, aber auch Kaltblut-Rassen).
Es werden drei Typen von Connemara-Ponys unterschieden:
der Eastern-Typ (östlicher Typ): diese Ponys sind zierlich und den Arabern im Aussehen ähnlich.
der Irish-Draught-Typ: dieser Typ wirkt grober und ähnelt kleinen Kaltblütern.
der Clifden-Typ: Clifden-Ponys haben noch die typischen Ponymerkmale und erinneren an das yellow old pony mit der früher häufigen Falbenfarbe.
Das Connemara ist ein Nachfahre keltischer Ponys aus dem 5. Jh. v.Chr und einziges einheimisches Pferd Irlands; sie wurden als Passgänger unter dem Namen "Hobby" im 14. Jh. bekannt und geschätzt. Danach Einkreuzung von Andalusiern und Arabern (daher die Schimmelfarbe und die leichte Neigung zu Knieaktion und zum Bügeln), seit den 1940er-Jahren auch Vollblut. Erst 1924 wurde das Zuchtziel festgelegt und 1926 das erste Stutbuch eröffnet. Die typischten Vertreter der Rasse sind die noch wild in den Bergen der irischen Westküste in der Privinz Connaught lebenden, durch natürliche Auslese erhaltenen Wildponys.
Bis zur heutigen Zeit gilt Stroller als das berühmteste Connemara-Pony. Mit seinen nur 145 cm Stockmaß errang er 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko unter seiner Reiterin Marion Coakes die Silbermedaille im Einzelspringen. Eine noch enormere Leistung gelang ihm nur ein Jahr später:
Stroller gewann das wohl schwerste Springen der Welt, das Hamburger Spring-Derby, mit null Fehlerpunkten! 1986 starb das kleine Springwunder im Alter von 36 Jahren.
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| Abstammung |
keltisches Pony ---> Andalusier ---> Araber ---> Englisches Vollblut ---> Kaltblut-Rassen ---> Welsh-Pony---> Connemara Pony |
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Criollo
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| Name(n) |
Criollo
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| Ursprungsland |
Argentinien |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Western-/Reitpferde |
| Größe |
140 - 150 cm |
| Farben |
klare Farben, Schecken, häufig Falben mit Aalstrich |
| Einsatzgebiete |
Freizeit-, Western- und Distanzpferd |
| Wissenswertes |
Der Criollo ist das Arbeitspferd der argentinischen Gauchos. Die kräftigen, kurzbeinigen Tiere sind enorm trittsicher und haben eine natürliche Begabung für das Aussondern von Vieh. Sie haben eine eiserne Konstitution und gedeihen auch bei kargem Futter. |
| Abstammung |
Iberer ---> Berber ---> Araber ---> Criollo |
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Englisches Vollblut
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| Name(n) |
Englisches Vollblut
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| Ursprungsland |
England |
| Blut |
Vollblut |
| Kategorie |
Sportpferd |
| Größe |
150 - 170 cm |
| Farben |
alle klaren Farben |
| Einsatzgebiete |
Galopprennen, Reitpferd |
| Wissenswertes |
Englische Vollblüter sind keineswegs die ersten Rennpferde - sie sind nur die schnellsten. Sie entstanden aus der Kreuzung von englischen Landstuten mit drei arabischen Hengsten. Diese drei Hengste, von denen alle heute lebenden Englischen Vollblüter abstammen, hießen Darley Arabian, Byerley Turk und Godolphin Arabian. |
| Abstammung |
Turkmenenpferd ---> Araber ---> Berber ---> Einheimische britische und importierte Tiere ---> Englisches Vollblut |
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Esel
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| Name(n) |
Esel
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| Ursprungsland |
weltweit |
| Blut |
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| Kategorie |
Andere Equiden |
| Größe |
verschieden, je nach Typ |
| Farben |
meist wildfarben, Falben |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Last- und Zugtier |
| Wissenswertes |
Schon vor 6000 Jahren hat man im unteren Nildelta den nubischen Wildesel gezüchtet. Dies war der Stammvater der heutigen Hausesel. Über Nord- und Ostafrika über Ägypten nach Vorderasien verbreiteten sich die Hausesel. Vor etwa 3000 Jahren wanderten die Etrusker aus Asien in Italien ein. So kam der Esel nach Europa. Als Reit-, Last- und Zugtier wurde er eingesetzt und es gab/gibt kein Haustier, dass bei so viel Bescheidenheit so viel leistete wie der Esel. Heute wird er meist aus Liebhaberei in Deutschland gezüchtet. In den südlichen Ländern hat er aber immer noch seine ursprünglichen Arbeiten zu verricheten. |
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Falabella
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| Name(n) |
Falabella, Miniature Horse
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| Ursprungsland |
U.S.A. |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Pony |
| Größe |
maximal 85 cm |
| Farben |
alle Farben erlaubt, auch jede Augenfarbe |
| Einsatzgebiete |
Freispringen, Fahrpferd, Reitpferd für die jüngsten Reiter, Therapiepferd |
| Wissenswertes |
Früher wurden Miniaturpferde wohl als Spielgeführten der Königskinder europäischer Königshäuser gehalten und gezüchtet. Durch Umwandlung der GEsellschaftsstruktur und mit dem Niedergang der europäischen Monarchien starb die Rasse in Europa aber weitgehend aus und nur wenige Exemplare konnten zunächst nach USA gerettet und dort zur Veredelung der Shetlandponyzucht eingesetzt werden.
Die American Miniature Horse Association (AMHA) wurde 1978 in Arlington (USA) von einer Gruppe entschiedener Pferdeleute gegründet, um die Rasse zu erhalten und sie von anderen Pony- und Kleinpferderassen zu unterscheiden. Es werden seit 1988 nur Fohlen von eingetragenen Eltern registriert und seit 1995 müssen sich alle Fohlen einem Bluttest unterziehen. Jährlich werden 7.000 Fohlen eingetragen, vorwiegend im Araber- und Quarter Horse-Typ. Es findet als Einstiegspferd für die jüngsten Reiter, als Therapiepferd für psychisch und/oder physisch Kranke, als Fahrpferd und für das Freispringen Verwendung. |
| Abstammung |
verschiedene europäische Rassen ---> Vollblutaraber ---> amerikanische Warmblüter ---> Shetland Pony ---> Miniature Horse |
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Friesen
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| Name(n) |
Friese
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| Ursprungsland |
Holland (Westfriesland) |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Barockpferde, Fahr- und Kutschpferde |
| Größe |
160 - 170 cm |
| Farben |
ausschließlich Rappen ohne Abzeichen, maximal ein winziger Stern auf der Stirn ist erlaubt |
| Einsatzgebiete |
Reit- und Fahrpferd |
| Wissenswertes |
Friesen sind ausgezeichnete Kutschpferde, die im Trab ein enormes Tempo entwickeln können. In ihrem Heimatland werden die Friesen noch heute als Arbeitspferde verwendet, sie sind aber auch im Reit- und Fahrsport zunehmend gefragt. |
| Abstammung |
Primitive lokale Rassen ---> Orientalische Rassen ---> Andalusier ---> Oldenburger ---> Friese |
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Gypsy Horse
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| Name(n) |
Gypsy Horse, Tinker
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| Ursprungsland |
Nordengland (Irland) |
| Blut |
Kaltblut |
| Kategorie |
Fahr- und Kutschpferde, Arbeitspferd |
| Größe |
Pony 130 - 140 cm
Cob 140 - 152 cm
Vanner 142 - 160 cm
Drum Horse 160 cm und höher |
| Farben |
Schecken; Rappschecke (Piebald), andere Farbschecken (Skewbald) |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Freizeit, Kutsch-, Zugpferd.
Drum Horse im Life Guards Orchester der Queen in England. |
| Wissenswertes |
Das Gypsy Horse wurde von Zigeunern (Vorahnen der Kesselflickern, engl. Tinker) gezüchtet, um ihre reich verzierten Wohnwagen und Karren zu ziehen. Es stammt von gestohlenen, getauschten oder billig erworbenen, aber immer gescheckten Rassepferden, die wegen ihrer Zeichnung nicht eingetragen werden konnten. Nach dem 2. Weltkrieg begann man, diese attraktiven Tiere bewusst auf Farbe und Qualität zu selektieren. Es existiert zwar kein Stutbuch, jedoch gibt es einen »inoffiziellen« Standard, und diesem nicht entsprechende Tiere werden nicht behalten. Ihre Intelligenz, Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und Feingefühl sind bis heute unübertroffen. |
| Abstammung |
Clydesdale ---> Dales ---> Fell Pony ---> Welsh Cob ---> Traber ---> Gypsy Horse (Tinker) |
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Hannoveraner
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| Name(n) |
Hannoveraner
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| Ursprungsland |
Deutschland |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Sportpferd |
| Größe |
160 - 175 cm |
| Farben |
alle klaren Farben |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Fahr- und Sportpferd |
| Wissenswertes |
Hannoveraner gibt es schon sehr lange. Ursprünglich waren sie Arbeitspferde. Im 18. Jahrhundert wurden diese schweren Pferde mit Englischem Vollblut veredelt und das Landgestüt Celle gegründet. Heute sind die Hannoveraner vielseitige Sportpferde, die in allen Disziplinen eingesetzt werden. |
| Abstammung |
Europäische einheimische Rassen ---> orientalische, spanische Rassen ---> Holsteiner, Englisches Vollblut ---> Cleveland Bay ---> Andalusier ---> Arabisches Vollblut ---> Trakehner ---> Moderner Hannoveraner |
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Highland Pony
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| Name(n) |
Highland Pony, Highland Garron, Garron
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| Ursprungsland |
Großbritannien und Irland, Western Isles, schottisches Festland ; Westeuropa |
| Blut |
Pony |
| Kategorie |
Reit-/Arbeitspferd |
| Größe |
132 - 145 cm |
| Farben |
Falbfarben wie grau, mausgrau flachs oder creme, Schimmel, Schwarzbraune, gelegentlich Braune und Dunkelfüchse mit silbrigem Langhaar; häufig Aalstrich und Zebra-Markierungen an den Vorderbeinen; Rotschimmel und Füchse können vorkommen; Schecken sind nicht erlaubt.
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| Einsatzgebiete |
Reit-, Zug- und Arbeitspony |
| Wissenswertes |
Das schottische Highlandpony stammt vom Keltischen Pony ab. Seine heutige Erscheinung ist geprägt von Einkreuzungen mit Arabern, Clydesdales, Norwegerponys und amerikanischen Trabern. Die Zucht der Highlandponys wurde von den Herzögen von Athol gegründet. Stammvater der Rasse wurde auf deren Gestüt der edle Hengst Herd Laddie. Ursprünglich wurden die Highland-Ponys in zwei Linien unterteilt: in das Garron oder Festlandpony (mit 144 cm die größteund krätigste einheimische Rasse) und das kleinere Inselpony (Western Isles) Durch Vermischung haben sich beide Unterrassen angeglichen. Das kraftvolle Highlandpony hat sich seit jeher bei der Rotwildjagd in den schottischen Bergen bewährt. Trittsicher bewegt es sich auch an steilen Abhängen und dient den Jägern als Träger für das getötete Wild. Aber nicht nur als Lastträger, sondern auch als Reitpferd ist das sanftmütige, gelehrige Tier beliebt. |
| Abstammung |
keltisches Pony ---> Galloway ---> Arabisches Vollblut ---> Highland Pony |
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Irish Draught Horse
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| Name(n) |
Irish Draught Horse
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| Ursprungsland |
Irland |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Fahr-/Reitpferde |
| Größe |
150 - 170 cm |
| Farben |
Häufig Braune, Füchse, Schimmel, selten Schecken |
| Einsatzgebiete |
Fahr- und Zugpferd, aber auch Reit- bzw. Jagdpferd |
| Wissenswertes |
Im 18. Jahrhundert entwickelte sich das Irish Draught Horse durch die Kreuzung von Vollbluthengsten mit einheimischen irischen Stuten. Die frühere Geschichte ist unbekannt. Es entstand ein sehr feines, kräftiges und vielseitiges Pferd, das stark genug als Wagenpferd und für schwere landwirtschaftliche Arbeit war. Zudem war es ausgezeichnet für das Reiten und die Jagd geeignet. Die Blütezeit des Irish Draught dauerte bis zur Rezession der Landwirtschaft im Jahr 1879. Der Bestand ging danach dramatisch zurück. 1907 griff die irische Regierung ein und schützte diese Rasse. Heute hat die Zahl der reinrassigen Pferde leider in wieder stark abgenommen, und die irische Regierung hat wieder zum Schutz der Rasse interveniert. Auch die Irish Draught Horse Society, bemüht sich um den Erhalt dieser Rasse. |
| Abstammung |
einheimische Stuten ---> Vollbluthengste ---> Irish Draught Horse |
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Isländer
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| Name(n) |
Isländer, Island Pony
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| Ursprungsland |
Island |
| Blut |
Pony |
| Kategorie |
Reit-/Arbeitspferd |
| Größe |
125 - 140 cm |
| Farben |
alle Grundfarben, alle Abzeichen: Keine Tigerschecken |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Zug- und Arbeitspony |
| Wissenswertes |
Das Island Pony lässt sich auf eine Herde zurückverfolgen, die die Wikinger mit sich führten, als sie Island zwischen 870 und 930 n. Chr. kolonisierten. Wahrscheinlich waren auch einige Fjordpferde und Ponys von den Lofoten dabei. Siedler aus Schottland, von den Orkney- und den Shetlandinseln brachten später ihre eigenen Ponys mit. Sie alle sind zu einer Rasse verschmolzen, bei der es verschiedene Arten und Größen gibt. Eine jahrhundertelange isolierte Züchtung mit natürlicher Auslese unter rauen und wilden Bedingungen hat Ponys entstehen lassen, die zäh, wendig, stark, gangsicher und voller Energie sind.
Um die Reinheit der Züchtung nicht zu gefährden, kann ein Island Pony, dass einmal von der Insel ging, nie wieder in seine Heimat zurückkommen.
Das Shetland Pony beherrscht zusätzlich zu Schritt, Trab und Kanter noch zwei weitere leichte und bequeme Gangarten: den Tölt und den Amble (Paßgang). Der Amble ist eine Art Laufschritt; der Tölt wiederum ist eine sehr schnelle Version des Amble, die das Tempo des Kanter erreichen kann. Der Tölt eignet sich besonders gut für ein schnelles Fort kommen über glattes und steiles Gelände. |
| Abstammung |
Fjordpferd ---> Keltisches Pony ---> Isländer (Island Pony) |
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Knabstrupper
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| Name(n) |
Knabstrupper
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| Ursprungsland |
Dänemark (Schwerpunkt auf der Insel Seeland) |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Barockpferde |
| Größe |
ursprünglich 153 - 157 cm
aktuell gibt es drei Typen:
Sportpferde 160 - 170cm
Pleasure - Typ um 155 cm
Pony unter 148 cm |
| Farben |
überwiegend Tigerschecken, aber auch Weißgeborene, Schabraktentiger, Schneeflockentiger und Einfarbige |
| Einsatzgebiete |
Hohe Schule, Dressur-, Reit- und Fahrpferd, Voltigiersport |
| Wissenswertes |
Der Knabstrupper zählt zu den ältesten Rassen Dänemarks. Er ist als Nachfahre der Frederiksborger Rasse zu betrachten, die ihre Blüte während der Barockzeit (16.-17. Jahrhundert) hatten. Ca. 1536 wurde das Königlich-Frederiksborger Gestüt auf dem Gelände des Klostergestüs Esrom von König Frederik II gegründet. Schon 1660 wird ein getigerter Hengst beschrieben und 1671 wurde eine Zucht von Tigerschecken betrieben, die stark von spanischen Pferden geprägt waren und sehr beliebt war. Der züchterische Höhepunkt war im Jahr 1750 erreicht. 1771 wurde ein weißgeborener Hengst namens Pluto nach Österreich verkauft, wodurch der Hengst einer der ersten Linienbegründer der heutigen Lippizaner wurde.
Ende des 18. Jahrhunderts waren barocke Tigerschecken nicht mehr von Interesse.
1798 übernahm Major Villars Lunn das Gut Knabstrupgaard von seinem Vater. 1812 kaufte er dem Metzger Flaebe eine Stute spanischen Ursprungs genannt "Flaebehoppen" (Flaebes Pferd) ab. Flaebe hatte sie von einem spanischen Offizier, der während der Napoleonischen Kriege wohl in Mecklenburg stationiert war, gekauft. Die Stute wurde als dunkelroter Zobelfuchs mit weißer Mähne und Schweif beschrieben. Ihr Fell war stark mit kleinen weißen "Schneeflocken" gesprenkelt und mit braunen Flecken auf ihrem Rücken. Major Lunn ließ sie von dem isabellfarbenen Frederiksborger-Hengst Frebehoppen decken. Nachkomme war ein gefleckter Hengst namens Flaebehingsten (geb. 1813).
Heute werden Knabstrupper nur noch privat in geringer Anzahl gezüchtet. In Deutschland gründete sich in den 1980er Jahren die IG Knabstrupper.
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| Abstammung |
Spanisch-orentalische Rassen ---> Fredriksborger Pferde ---> Knabstrupper |
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Lipizzaner
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| Name(n) |
Lipizzaner
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| Ursprungsland |
Slowenien (ehem. Jugoslawien) |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Barockpferde |
| Größe |
155 - 158 cm |
| Farben |
überwiegend Schimmel (selten Dunkelbraune oder Rappen) |
| Einsatzgebiete |
Klassische Dressur, Hohe Schule, Kutschpferd |
| Wissenswertes |
Lusitanos sind die Stierkampfpferde Portugals. In Portugal wird der Stier beim Kampf nicht getötet - der Stierkampf dient also in erster Linie der Vorführung brillanter Reitkunst. Durch seine hohe, geschmeidige Aktion ist er für die Hohe Schule der Reitkunst besonders gut geeignet. |
| Abstammung |
Arabisches Vollblut ---> Berber ---> Andalusier ---> Neapolitaner ---> Kladruber ---> Fredriksborger ---> Lipizzaner |
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Lusitano
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| Name(n) |
Lusitano
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| Ursprungsland |
Portugal |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Barockpferde |
| Größe |
150 - 160 cm |
| Farben |
überwiegend Schimmel, aber auch alle anderen klaren Farben |
| Einsatzgebiete |
Stierkampf, Klassische Dressur, Hohe Schule |
| Wissenswertes |
Lusitanos sind die Stierkampfpferde Portugals. In Portugal wird der Stier beim Kampf nicht getötet - der Stierkampf dient also in erster Linie der Vorführung brillanter Reitkunst. Durch seine hohe, geschmeidige Aktion ist der Lusitano für die Hohe Schule der Reitkunst besonders gut geeignet. |
| Abstammung |
Sorraia-Pony ---> Orientalische Rassen ---> Garrano ---> Alte spanische Rassen ---> Lusitano |
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Missouri Fox Trotter
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| Name(n) |
Missouri Fox Trotter
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| Ursprungsland |
USA (Grenzgebiet Missouri/Arkansas) |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Gangpferd |
| Größe |
140 - 160 cm |
| Farben |
Füchse, Braune, Rappen, Schimmel, Schecken, manchmal Rotschimmel |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Freizeit- und Schaupferd |
| Wissenswertes |
Grundlage für die Zucht bildeten spanisch-orientalische Pferde sowie Saddle-Horses, Tennessee Walker, Morgans und Standardbreds. Um 1821 waren die Ozarks Zuchtzentrum. Durch die strenge Selektion auf die Gangart Foxtrott entwickelte sich die Rasse rein. Trainingsmainipulationen zur Akzentuierung der Gänge verbietet die Züchtervereinigung. Auch der SChweif wird nicht operativ gerichtet und aufgestellt (anders als bei American Saddlebred und Tennessee Walker). |
| Abstammung |
Morgan ---> Frühes Englisches Vollblut ---> Araber ---> Iberer ---> Saddlebred ---> Tennessee Walker ---> Missouri Fox Trotter |
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Morgan Horse
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| Name(n) |
Morgan Horse (Morgan)
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| Ursprungsland |
USA |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Gangpferde/Reitpferde |
| Größe |
145 - 155 cm |
| Farben |
Fuchs, Braun, Dunkelbraun, Rappe |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Fahr, Schaupferd |
| Wissenswertes |
Der Stammvater dieser Rasse war der nur 142 cm große Hengst Justin Morgan, der um 1790 geboren wurde. Bei ihm soll es sich um eine Kreuzung aus Englischem Vollblut und einem vermutlich nicht reinrassigen Welsh Cob gehandelt haben. Auch die heutigen Morgans erinnern noch entfernt an elegante Welsh Cobs und sind vielseitige und hübsche Reit- und Fahrpferde |
| Abstammung |
Welsh Cob/Engl. Vollblut ---> Amerikanische Rassen iberisch/orientalischer Herkunft ---> Einheimische europäische Rassen ---> Morgan Horse (Morgan) |
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Muli
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| Name(n) |
Maultier und Maulesel
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| Ursprungsland |
weltweit |
| Blut |
Mischlingsblut (Bastard) |
| Kategorie |
andere Equiden |
| Größe |
meist 140 - 155 cm |
| Farben |
alle Farben |
| Einsatzgebiete |
Reiten, Fahren, Arbeitstier |
| Wissenswertes |
Das Muli ist keine eigentliche Rasse, sondern ein Kreuzungsprodukt (Bastard). Entweder aus einer Pferdestute und eines Eselhengstes, dies ist dann ein Maultier oder aus der umgekehrte Kombination (Vater Pferd, Mutter Esel), dann ist es ein Maulesel.
Ein Maultier ist meist größer als sein Eselvater, aber meist kleiner als die Mutter. Üblicherweise werden Maultiere mit einem Stockmaß zwischen 140 und 155 cm gezogen, je nach Rasse der Eltern gibt es auch größere oder sehr viel kleinere Maultiere.
Maultiere sind meist unfruchtbar (Hyprid).
Maultiere sind leistungsfähiger, stärker und einfacher zu beherrschen als Esel. Sie sind genügsamer und anspruchsloser in der Fütterung und Haltung als Pferde, auch weniger scheu. Sie ertragen Kälte wie Hitze recht gut und erholen sich schneller als Pferde. Ihre Hufe sind schmaler, das macht sie in unwegsamem Gelände trittsicherer.
Die größte Maultierpopulation in Deutschland befindet sich in Bad Reichenhall (Bayern) im Einsatz für die dortigen Gebirgsjäger der Bundeswehr. |
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Muraközi
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| Name(n) |
Muraközi, Muraköser Pferd
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| Ursprungsland |
Ungarn |
| Blut |
Kaltblut |
| Kategorie |
Arbeitspferd |
| Größe |
160 - 165 cm |
| Farben |
Füchse mit hellem Langhaar |
| Einsatzgebiete |
Zug-, Arbeitspferd |
| Wissenswertes |
Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs war der Muraközi die meistverbreitete Rasse in Ungarn. Inzwischen sind die Zahlen jedoch durch die Dezimierung während des Krieges und durch den sinkenden Bedarf stark rückläufig. |
| Abstammung |
Einheimische Rassen ---> Ardenner ---> Percheron ---> Noriker ---> Ungarisches Warmblut ---> Muraközi |
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Mustang
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| Name(n) |
Mustang
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| Ursprungsland |
USA |
| Blut |
Warmblut |
| Kategorie |
Wildpferde |
| Größe |
145 - 155 cm |
| Farben |
alle Farben, auch Schecken |
| Einsatzgebiete |
Reitpferd, Rodeopferd |
| Wissenswertes |
Die amerikanischen Mustangs stammen von den Pferden ab, die die spanischen Eroberer mitbrachten und die dann entliefen. Die Pferde lebten ursprünglich wild an den Küsten von Kalifornien und Mexiko, sind aber so stark bejagt worde, dass es heute nur noch wenige Tausend gibt, die im Besitz von Ranchern sind. |
| Abstammung |
Araber ---> Berber ---> Kiger-Mustang ---> Mustang |
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National Show Horse
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| Name(n) |
National Show Horse
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| Ursprungsland |
USA |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Gangpferde |
| Größe |
150 - 160 cm |
| Farben |
alle klaren Farben, aber auch Schecken |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Sport-, Showpferd |
| Wissenswertes |
1981 wurde von Gene La Croix ein Stubuch für National Show Horses eröffnet, das allen Kreuzungen aus Araber und American Saddlebred offensteht.
Ein echtes National Show Horse muss als Vater einen Vertreter der Araber, American Saddlebred oder National Show Horse haben und eine Mutter, die entweder im Register des National Show Horse, arabischen Register oder im American Saddlebred Register eingetragen ist. Ein National Show Horse Fohlen muss ein Minimum (25%) an arabischem Blut besitzen.
National Show Horses sehen sehr unterschliedlich aus, je nachdem, welches Elterneteil sich dominant vererbt hat. |
| Abstammung |
Wilde, hochblütige Pferde aus Asien und Osteuropa ---> Narragansett Pacer ---> Canadian Pacer ---> Morgan ---> Englisches Vollblut ---> American Saddlebred ---> Araber ---> National Show Horse |
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Nokota Horse
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| Name(n) |
Nokota Horse/Spanish Colonial Mustang
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| Ursprungsland |
North Dakota (USA) |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Reitpferd |
| Größe |
Traditionelles Nokota Horse 140 - 150 cm; Ranch Typ um die 160 cm |
| Farben |
Alle Farben, vermehrt Roan, meist Bule Roan, auch Overo-Schecken |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Fahrpferd, Rancharbeit |
| Wissenswertes |
Das Nokota Horse stammt aus Wildpferden, die früher durch das Hinterland im südwestlichen North Dakota streiften. Vom großen Sioux Chef "Sitting Bull" wurden sie in den 1800er Jahren aus Ranch-Pferden aus Texas und Montana und auch aus Kriegsponys gezogen. Die zähen, klugen und einzigartig aussehenden wilden Pferde überlebten Verfolgung und Jagd.
Ende der 40er Jahre dann wurden einige Pferde unabsichtlich in den Grenzen des Nationalparks von Theodore Roosevelt eingeschlossen. Diese wurden dann in den 80er Jahren zusammengetrieben und aus dem Park entfernt.
Die Brüder Frank und Leo Kuntz aus Linton, North Dakota, kauften viele von ihnen auf, um sie vorm Schlachter zu retten. Zusammen mit Castle McLughlin, einem Studenten und einem Park Ranger, der die Pferde erforschte, gaben sie ihnen den Rasse-Namen "Nokota Horse" und eröffneten eine Registratur, um diese Pferde zu schützen.
McLaughin und die Kuntz-Brüder erhielten in den 90er Jahren Hilfe von Blair und Charlie Fleischmann, die Urlaub in Montana machten und sich in diese besondere Pferderasse verliebten. Sie gründeten zusammen die Nokota Horse Conservancy. Bis heute setzt der NHC den harten Kampf um das Weiterbestehen der Nokota Pferde fort.
Die Fa. Breyer hat 2007 einen Teil des Erlöses vom Verkauf des Benefiz-Modelles "Nokota Horse" der NHC gespendet. |
| Abstammung |
Indianer und Ranch-Pferde ---> Nokota Horse |
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Noriker
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| Name(n) |
Noriker
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| Ursprungsland |
Österreich, Deutschland |
| Blut |
Kaltblut |
| Kategorie |
Kutsch- und Reitpferd |
| Größe |
150 - 165 cm |
| Farben |
Braune, Rappen, Füchse, Dunkelfüchse, auch Tigerschecken und Blauschimmel |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Zug- und Kutschpferd |
| Wissenswertes |
Vor rd. 2000 Jahren wurde eine neue Zuchtstätte des "Legionärspferdes" der Römer in den Provinzen Noricum, Rätien und Pannonien gegründet. Aus dem schweren Warmblutpferd der Thessalischen Ebene entstand der Noriker. Dieser wurde durch Einkreuzung von spanischen und neapolitanischen Blutlinien veredelt. 1688 wurde es dann verboten, inländische Stuten durch ausländische Hengste decken zu lassen und 1703 wurde die erste Körordnung für Privathengste erlassen. Seit über 400 Jahren wird bei strenger Selektion in einem geschlossenen Zuchtgebiet rein gezüchtet. Hervorragende Linienbegründer sind Vulken, Schumitz, Elmar, Diamant. Die Tigerschecken der Tiger-Linie in dieser Rasse ist auf den andalusischen Blutanteil zurückzuführen. 1897 wurde der Pinzgauer Pferdezuchtvereins gegründet und kam das erste Gestütsbuch heraus. |
| Abstammung |
frühes Warmblutpferd ---> spanische, neapolitanische Pferde ---> Noriker |
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North American (Spotted) Draft Horse
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| Name(n) |
North American (Spotted) Draft Horse, N. A. Drafter
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| Ursprungsland |
nicht genau definiert |
| Blut |
Kaltblut |
| Kategorie |
Fahr- und Kutschpferde, Arbeitspferd |
| Größe |
160 cm bis 170 cm und auch größer je nach Rasse |
| Farben |
Jede Grundfarbe, aber vorwiegend schwarz, kastanienbraun und braun. Als Spotted Draft Horse Schecken. |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Freizeit, Kutsch-, Zugpferd. |
| Wissenswertes |
Das North American Spotted Draft Horse bildet keine eigenständige Rasse, es ist eine Farbzucht. North American Spotted Draft Horse sind gescheckte Kaltblüter und je nach Rasseneinschlag unterscheidet sich ihr Aussehen. Aufzeichnungen über gescheckte Kaltblüter wurden überall in der Geschichte gefunden werden. Sie wurden als Kriegspferde in mittelalterlichen Zeiten verwendet. Diese Pferde teilen auch eine lange Geschichte in den Vereinigten Staaten. Ein Züchter in Iowa baute mit mehr als zwanzig Pferden Mitte der 60er Jahre eine Zucht auf. Auf diesen Pferden begründet der Bestand dieser Farbzucht in Nordamerika. |
| Abstammung |
verschiedene gescheckte Kaltblutrassen ---> North American Spotted Draft Horse |
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Paint Horse
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| Name(n) |
Paint Horse
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| Ursprungsland |
USA |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Westernpferde / gescheckte Pferde |
| Größe |
um 155 cm |
| Farben |
Schecken in allen Farben |
| Einsatzgebiete |
Viehtreiben, Westernreiten |
| Wissenswertes |
Das Paint Horse bildet keine eigenständige Rasse, es ist eine Farbzucht. Paint Horses sind nichts anderes als gescheckte Quarter Horses, für die es allerdings bestimmte Zuchtziele gibt. Es werden zwei Zeichnungsmuster unterschieden: Tobiano und Overo. Bei vielen Paints aber verwischen sich die Muster. |
| Abstammung |
Iberer (altspanische Pferde) ---> Versch. europäische Einschläge ---> Orientalen (überwiegend Araber und Berber) ---> Englisches Vollblut ---> Quarter Horse / Paint Horse ---> gescheckte Quarter Horse (Paint Horse) |
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Partbred Araber
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| Name(n) |
Partbred Araber, Arabisches Halbblut, Arabian Paint, PBA
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| Ursprungsland |
weltweit |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Reitpferd |
| Größe |
meist 150 - 165 cm |
| Farben |
es kommen alle Farben vor, auch Schecken |
| Einsatzgebiete |
Reit-, Fahr- und Sportpferd |
| Wissenswertes |
Ein arabisches Partbred ist nichts anderes als ein Halbblut. Es war erst eine zufällige Mischung der verschiedenen Blutlinien. Mittlerweile werden Araber und Warmblut sehr gezielt gekreuzt und es gibt sehr klare Zuchtziele. |
| Abstammung |
Arabische Vollblüter ---> verschiedenste Warmblutrassen ---> Arabisches Partbred |
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Paso Fino
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| Name(n) |
Paso Fino
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| Ursprungsland |
Kolumbien, Puerto Rico |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Gangpferde |
| Größe |
140 - 155 cm |
| Farben |
alle klaren Farben |
| Einsatzgebiete |
Reitpferd |
| Wissenswertes |
Der Paso Fino stammt von den Pferden ab, die die spanischen Eroberer mitbrachten. Er beherrscht eine Gangart im Viertakt, die in drei verschiedenen Geschwindigkeiten geritten wird. Die langsamste ist der Paso fino, gefolgt vom Paso corto und schließlich dem Paso largo. |
| Abstammung |
Berber ---> alte iberische Rassen ---> Paso Fino |
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Paso Peruano
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| Name(n) |
Paso Peruano
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| Ursprungsland |
Peru |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Gangpferde |
| Größe |
140 - 152 cm |
| Farben |
es kommen alle Farben vor, aber überwiegend Fuchs, Braun |
| Einsatzgebiete |
Reitpferd |
| Wissenswertes |
Aus den durch die spanischen Eroberer mitgebrachten iberischen und berberischen Pferden entwickelte sich das Caballo Peruano de Paso. Diese Pferde sollten schön, stark und edel, zudem äußerst leichtrittig und ausdauernd sein. Es entstand der Nur-Tölter, der bis heute konsequent auf besonders weiche Gänge hin gezüchtet wird. Gangarten sind neben Schritt und Galopp der genetisch-fixierte Tölt: Paso Llano (Tölt im klaren Viertakt in mäßigem Tempo und natürlicher Versammlung), Sobreandando (Tölt zwischen Viertakt und Pass, normalerweise in verstärktem Tempo). Ambladura oder Huachano (Pass) und Trote (Trab) sind beim gerittenen Pferd nicht erwünscht. Angeborener "Brio" (Eifer, seinem Reiter zu gefallen) schon. Erwünscht ist neben dem klaren Viertakt eine weiche, möglichst erschütterungsfreie Bewegung, die durch das Termino erreicht wird (Seitlich-auswärts-vorwärts-Bewegung der Vorhand). Während die Vorderbeine in der Bewegung stets nach außen geschwungen werden, treten die Hinterbeine in gerader Linie nach vorn. |
| Abstammung |
Berber ---> alle iberische Rassen ---> Paso Peruano |
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Percheron
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| Name(n) |
Percheron
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| Ursprungsland |
Frankreich |
| Blut |
Kaltblut |
| Kategorie |
Arbeitspferd |
| Größe |
165 - 180 cm |
| Farben |
überwiegend Schimmel, aber auch Rappe und Dauerschimmel |
| Einsatzgebiete |
Arbeits- und Kutschpferd |
| Wissenswertes |
Der Percheron, eine der bekanntesten Kaltblutrassen, ist trotz seiner Körpermasse ein recht elegantes Pferd, was sicher drauf zurückzuführen ist, dass die Tiere auch arabisches Blut führen. Heute werden Percherons vorwiegend als Kutschpferde bei Brauereien engesetzt. Der leichtere Typ dieser Rasse macht auch als Reitpferd eine gute Figur. |
| Abstammung |
In der Perche heimische Stuten ---> Araber ---> Europäische Kaltblutrassen ---> Berber ---> Spanische Pferde ---> Englische Vollblüter ---> Percheron |
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Pinto
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| Name(n) |
Pinto (eigentlich keine Rasse, buntes Rassengemisch und reine Farbzucht)
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| Ursprungsland |
USA |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
gescheckte Pferde/Westernpferde |
| Größe |
alle Größen |
| Farben |
Schecken in allen Farben |
| Einsatzgebiete |
Reit- und Fahrpferd, Western-, Show-, Rodeo- und Paradepferd |
| Wissenswertes |
Pintos werden in fünf verschiedenen Typen gezüchtet: im Ponytyp mit einem Stockmaß bis 148 cm; im Pleasure-Typ (Araber- oder Morgankreuzung, Freizeitpferd); im Stocktyp (Western-/Arbeitspferd, ähnlich Quarter Horse); im Saddle-Typ (Saddlebred- oder Tennessee Walker-Kreuzung) und im Hunter-Typ (Warmblutkreuzung, raumgreifende Gänge und gewaltiges Springvermögen). |
| Abstammung |
aus verschiedene Rassen; Farbzucht |
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Quarter Horse
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| Name(n) |
Quarter Horse
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| Ursprungsland |
USA |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Westernpferde |
| Größe |
um 155 cm |
| Farben |
überwiegend Fuchs, aber auch alle anderen klaren Farben |
| Einsatzgebiete |
Viehtreiben, Westernreiten |
| Wissenswertes |
Diese Rasse entstand im siebzehnten Jahrhundert, als reiche Plantagenbesitzer aus Virginia und Carolina beschlossen, ein Kurzstreckenrennpferd zu züchten. Sie hielten regelmäßig Rennen auf Dorfstrassen ab, die über eine Distanz von einer Viertelmeile (400 m) gingen. Diese Rennen gaben dem Quarterhorse seinen Namen. |
| Abstammung |
Iberer (altspanische Pferde) ---> Versch. europäische Einschläge ---> Orientalen (überwiegend Araber und Berber) ---> Englisches Vollblut ---> Quarter Horse |
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Shetland Pony
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| Name(n) |
Shetland Pony
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| Ursprungsland |
Schottland (Shetland und Orkney Island) |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Ponys |
| Größe |
95 - 105 cm |
| Farben |
alle Farben, auch Schecken und Tigerschecken |
| Einsatzgebiete |
Kinderreitpony, Fahrpony |
| Wissenswertes |
Im neunzehnten Jahrhundert wurden Shetlandponys in erster Linie als Grubenpferde in den englischen Kohlebergwerken gebraucht. Diese Arbeit müssen sie heute glücklicherweise nicht mehr verrichten. Shetlandponys sind ideale Erstponys für Kinder, obwohl sie manchmal sehr dickköpfig sein können. Die Ponys eignen sich aber auch als fleißige und energische Fahrponys für Freizeit und Turnier. |
| Abstammung |
Keltisches Pony ---> Shetland Pony |
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Shire Horse
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| Name(n) |
Shire Horse
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| Ursprungsland |
Großbritannien |
| Blut |
Kaltblut |
| Kategorie |
Fahr- und Kutschpferde, Arbeitspferd |
| Größe |
um 170 cm |
| Farben |
Schimmel, Rappe, Braun |
| Einsatzgebiete |
Arbeitspferd, repräsentatives Zugpferd |
| Wissenswertes |
Shire stammen wahrscheinlich von den schweren Ritterpferden des Mittelalters ab. Als diese überflüssig wurden, züchtete man die Tiere noch größer und schwerer, um starke Arbeitspferde zu bekommen. Heute werden die Shires hauptsächlich von Liebhabern gehalten, ziehen aber auch Brauereiwagen - weniger aus wirtschaftlichen Gründen, sondern eher wegen ihrer Werbewirkung. |
| Abstammung |
Old English Black Carthorse ---> Flämische Pferde ---> Friesen ---> Einheimische Kaltblüter ---> Shire Horse |
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Tennessee Walking Horse
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| Name(n) |
Tennessee Walking Horse, Tennessee Walker
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| Ursprungsland |
Tennessee, USA, Nordamerika |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Gangpferde |
| Größe |
152 - 163 cm |
| Farben |
Füchse, Rappen, Braunschimmel |
| Einsatzgebiete |
Reit- und Kutschpferd |
| Wissenswertes |
Das Tennessee Walking Horse, auch Walker genannt, beherrscht besondere Gangarten: Flatfoot Walk, Running Walk und Kanter. Dadurch ist es eine der angenehmsten Reitpferde der Welt. Diese Gangarten beherrschen keine anderen Pferderassen und kann ihnen auch nicht beigebracht werden. Beim Walker wurden die Gangarten durch Zucht weiter entwickelt und durch Training verbessert, aber schon die Fohlen erlernen die Grundschritte von der Mutter. Der Flatfoot Walk zeichnet sich durch eine sanfte, gleitende Aktion aus, als ob das Pferd über dem Boden schwebte. Dabei setzen die Hinterbeine etwa 30 bis 50 cm vor den Vorderbeinen auf. Der Running Walk ist eine schnellere Version dieser Gangart, bei der das Pferd sich aufrichtet und ein Tempo von 25 km/h halten kann. Beim Kanter hebt sich die Vorderhand in einer Art drehender Bewegung, während die Hinterhand fast unverändert bleibt. |
| Abstammung |
Englisches Vollblut ---> Narragansett Pacer ---> Morgan ---> American Saddlebred ---> American Saddlehorse ---> Tennessee Walking Horse |
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Tersker
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| Name(n) |
Tersker
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| Ursprungsland |
Rußland |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Reitpferd |
| Größe |
um 150 cm |
| Farben |
weiß mit metallischem Glanz, selten Braun, Schwarz oder Rotbraun |
| Einsatzgebiete |
Flachrennen, Wettbewerbe, Zirkus |
| Wissenswertes |
Der Tersker entstand aus der Kreuzung von Donpferden und Kabardinern mit Arabischen Vollblütern. Tersker werden in drei Typen gezüchtet: als leichtes, elegantes Sportpferd, im Arabertyp und als kräftiges und etwas gröberes Reitpferd. Ihren Namen erhielt die Rasse von dem aserbeidschanischen Gestüt Tersk. |
| Abstammung |
Tersker alten Typs, einheimische Stuten ---> Strelitzer Araber ---> Kabardiner ---> Donpferde ---> Shagya Araber ---> Vollblüter ---> Moderner Tersker ---> Tersker |
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Trakehner
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| Name(n) |
Trakehner
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| Ursprungsland |
Ostpreußen |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Reitpferde |
| Größe |
160 - 170 cm |
| Farben |
Braun, Dunkelbraun, Fuchs, Rappe, Schecken |
| Einsatzgebiete |
Reit- und Sportpferd |
| Wissenswertes |
Die Trakehner entstanden aus einer Kreuzung von Englischen und Arabischen Vollblütern mit ostpreußischen Kleinpferden, den Schweiken. 1945 mußten die Ostpreußen vor den Russen fliehen und konnten nur einen kleinen Teil der Pferde mitnehmen, mit denen sie die Zucht in Westdeutschland wieder aufbauten. |
| Abstammung |
Tarpan ---> Panje und Schweiken ---> Diverse europäische und orientalische Rassen ---> Ostpreuße vom alten Schlag ---> Englisches Vollblut ---> Arabisches Vollblut ---> Trakehner |
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Welsh Cob (Sektion D)
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| Name(n) |
Welsh Cob (Sektion D)
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| Ursprungsland |
Wales, Großbritannien |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Reitpferde |
| Größe |
immer größer als 137 cm; meist 142 - 158 cm |
| Farben |
alle Grundfarben |
| Einsatzgebiete |
Reit- und Kutschpferde |
| Wissenswertes |
Welsh Cobs sind die größten Welsh. Ihr Name Cob leitet sich vom Walisischen Wort für Klotz oder Brocken ab. Bereits im Mittelalter als "Powys Horse" oder "Welsh Cart Horse" bekannt und als Schlachtross oder Jagdpferd verwendet. Die genaue Herkunft liegt dabei leider im dunkeln, aber dem wenigen Wissen nach hat das Welsh Mountain Pony großen Einfluß gehabt. Die Sektion-D-Cops sind seit Jahrhunderten Familienponys und gehören zum Leben von Wales einfach dazu. Schon immer waren sie stark genug, um in der Landwirtschaft zu helfen, den Pflug zu ziehen, im Geschirr zu gehen und als Transporthelfer vor dem Wagen oder aber unter dem Sattel zu dienen. Auch heute sind es beliebte Familienponys. |
| Abstammung |
Orientalische Rassen ---> Welsh Pony ---> Traber ---> Welsh Cob (Sektion D) |
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Welsh Pony (Sektion C)
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| Name(n) |
Welsh Pony (Sektion C)
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| Ursprungsland |
Wales, Großbritannien |
| Blut |
Warmblut/Halbblut |
| Kategorie |
Pony |
| Größe |
bis 137 cm |
| Farben |
oft Schimmel, Braune, Füchse, Rappen und selten auch Falben |
| Einsatzgebiete |
Sport- und Reitpony, Fahrpony |
| Wissenswertes |
Die Ponys leben in den Waliser Hügeln, seit die Kelten um 600 v. Chr. ihre kleinen orientalisierten Ponys mitbrachten. Durch die afrikanischen und orientalischen Pferde der römischen Legionen erfolgten weitere Einflüsse in die Rasse. Das Welsh Mountain ist die Stammform der übrigen Sektionen und erhielt zeitweise Einflüsse von Vollblut, Araber und anderen Edelrassen.
Das moderne Welsh Pony entwickelte sich aus den Nachkommen des Berberhengstes Sahara, der um 1920 u. a. den Stempelhengst Tan-v-Bwlch Berwtiln zeugte.
Das Pony im Cobtyp wurde durch planmäßige Kreuzung von Cobs mit Mountain Ponys gezüchtet. Die Zucht der vier Schläge begann 1902 mit dem ersten Stutbuch. Bis dahin hatte man zu Zweckkreuzungen untereinander gegriffen; heute versucht man weitgehend, innerhalb der Sektionen zu züchten. |
| Abstammung |
Orientalische Rassen ---> Mountain Pony ---> Welsh Pony (Sektion C) |
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